Häusliche Gewalt: Liste mit Beratungsstellen und Frauenhäusern

Folgende Liste stammt aus der Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 12.05.2020. Den vollständigen Text finden Sie unten.

Beratungsstellen und Frauenhäuser stehen für Gespräche, Informationen und Schutzunterkünfte für gewaltbetroffene Frauen und Kinder zur Verfügung. Sie sind telefonisch und online erreichbar und bieten Unterstützung.

Konkret helfen folgende Einrichtungen:

Beratungsstelle Frauennotruf, Telefon 069/709494, http://www.frauennotruf-frankfurt.de

Frankfurter Verein – Beratungszentrum am Frauenhof, Telefon 069/43054766

Frankfurter Verein – Frauenhaus, Telefon 069/6312614 (24 Stunden erreichbar), http://www.frauenhaus-frankfurt.de

Verein Frauen helfen Frauen, Telefon 069/4986551, http://www.frauenhaus-ffm.de

Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon, Kostenlose Rufnummer 0800/2010111, http://www.kinderschutz-frankfurt.de

Darüber hinaus gibt es spezielle Beratungsstellen wie die Onlineberatung für Mädchen und junge Frauen zwischen 12 und 25 Jahren, die vom FeM Mädchenhaus Frankfurt angeboten wird, weitere Informationen finden sich unter http://www.fem-onlineberatung.de im Internet.

Ein Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen und ihre Familien bietet der Verein FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht, Telefon 069/9709797-0, http://www.fim-frauenrecht.de an.

An die Beratungsstelle „gewaltfreileben“ können sich Lesben, Trans* und queere Frauen wenden, wenn sie Gewalt in der Partnerschaft erleben. Erreichbar unter Telefon 069/43005233 und unter http://www.gewaltfreileben.org im Internet.

Die Website des Frauenreferates bietet weitere Informationen. Im Frauen-Guide sind Beratungsangebote aufgeführt. Der Guide wird auf Anfrage über das Frauenreferat der Stadt Frankfurt versendet und ist unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/aktuelles/frauen-guide auf der Website zu finden.

Auch Informationsbroschüren zur häuslichen Gewalt und dem Gewaltschutzgesetz in verschiedenen Sprachen sind auf der Webseite des Frauenreferates unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/aufgabenbereiche/gewaltschutz eingestellt.

Im Notfall sollten sich Frauen und Mädchen direkt an den Polizeinotruf 110 oder ein Polizeirevier in ihrer Nähe wenden.

Häusliche Gewalt: Stadträtin Heilig und Stadträtin Birkenfeld stellen Hilfe und kurzfristige Notplätze sicher

Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 12.05.2020

(ffm) Frauendezernentin Rosemarie Heilig und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld setzen sich dafür ein, dass Frauen und Kinder zuverlässigen Schutz und Hilfe bei häuslicher und sexueller Gewalt erhalten. 2019 waren in Frankfurt laut Kriminalstatistik 1238 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen, wobei die Dunkelziffer höher eingeschätzt wird. In Frankfurt gibt es ein breites Hilfsangebot.

Wie sieht die Versorgung in Zeiten von Corona aus? In Gesprächen zwischen den Dezernaten, dem Frauenreferat, den Beratungsstellen und Frauenhäusern wurde deutlich, dass sich die Frauenhäuser durch Hygienemaßnahme an die aktuelle Situation angepasst haben und nach wie vor für Frauen und Kinder zur Verfügung stehen. Frauen- und Sozialdezernat haben darüber hinaus Vorkehrungen abgestimmt, damit bei eventuell steigendem Bedarf an Frauenhausplätzen kurzfristig Notplätze zur Verfügung gestellt werden können. Das Frauenreferat und das Jugend- und Sozialamt sind mit der Polizei und den Beratungsstellen im regelmäßigen Kontakt, um rechtzeitig handeln zu können.

Daniela Birkenfeld: „Durch die Beschränkungen zur Bekämpfung von Corona haben zurzeit viele Beherbergungsbetriebe freie Kapazitäten und sind bereit dazu, auch kurzfristig Zimmerkontingente für schutzbedürftige Frauen und Kinder zu vermieten. Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, der zwei der drei Frauenhäuser in der Stadt betreibt, würde die Betreuung der Frauen gewährleisten. So können wir schnell handeln, wenn der Bedarf steigen sollte.“

Rosemarie Heilig: „Ich möchte Frauen und Mädchen ermutigen, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Auch Nachbarn oder Freunde können sich an die Beratungsstellen wenden und sich Unterstützung holen.“

In vielen Fällen müssen Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, nicht die eigene Wohnung verlassen. Die Polizei kann ein Näherungs- und Kontaktverbot gegen den Täter aussprechen. Nach dem Motto „Wer schlägt, der geht“ macht das Gewaltschutzgesetz das möglich: Der Täter muss die gemeinsame Wohnung verlassen und darf sich der Partnerin nicht nähern.

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